Gentis

Hersteller
ADAMA
Kategorie
Herbizide
Registriert bis
2025-12-30
Registrierungsnummer
008633-00
Wirkstoffe
Links

Wirkungsweise

GENTIS ist ein systemisches Herbizid zur Kontrolle zweikeimblättriger Unkräuter in Getreide im Frühjahr. Das Herbizid wird im Nachauflauf angewendet und vorwiegend über die Blätter aufge-nommen. Die enthaltenen Wirkstoffe Fluroxypyr und 2,4- Dichlorphenoxyessigsäure (2,4-D) greifen an verschiedenen Wirkungsorten des meristematischen Gewebes in den Hormonhaushalt der Un-kräuter ein. Acker-Kratzdiestel, Hundskamille, Kornblume, Windenknöterich, Klettenlabkraut und viele weitere zweikeimblättrige Unkrautarten werden durch diese Wirkstoffkombination effektiv bekämpft. GENTIS wird sehr schnell von den Zielpflanzen aufgenommen und in der gesamten Pflanze verteilt. Erste Symptome sind schon nach wenigen Tagen sichtbar. Unter optimalen Wachs-tumsbedingungen sind die Unkräuter nach 2-3 Wochen vollständig ausgetrocknet. Die besten Wir-kungserfolge lassen sich in den frühen Entwicklungsstadien der Unkräuter, zwischen 3-Blatt-Stadium (BBCH-13) und 1- Knoten-Stadium, (BBCH-31), und bei warmen und wüchsigen Witterungsbedingungen erzielen.

Wirkungsspektrum

sehr gut bis gut bekämpfbar Acker-Kratzdistel, Acker-Hellerkraut, Acker-Hundskamille, Acker-krummhals/Ochsenzunge, Acker-Vergissmeinnicht, Ausfallraps, Gemeine Besenrauke, Hirtentäschelkraut, Klettenlabkraut, Kornblume, Melde, Niederliegendes Schafkraut, Vogelmiere, Weiße Lichtnelke, Windenknöterich, Weißer Gänsefuß, Floh-Knöterich, Vergißmeinnicht weniger gut bekämpfbar Ackerstiefmütterchen, Echte und Geruchslose Kamille, Persischer Ehrenpreis, Rote Taubnessel

Aufwandempfehlungen

RESISTENZMANAGEMENT Werden Herbizide mit dem gleichen Wirkungsmechanismus (HRAC/WSSA-Gruppe) über mehrere Jahre auf dem gleichen Feld eingesetzt, kann es zu einer Selektion von resistenten Biotypen kom-men. Die resistenten Biotypen können sich ausbreiten und die Population dominieren. Um der Ent-wicklung von resistenten Biotypen vorzubeugen empfiehlt es sich, Folgebehandlungen in der Kultur oder innerhalb der Fruchtfolge mit Herbiziden, die einen unterschiedlichen Wirkungsmechanismus (HRAC/WSSAGruppe) besitzen, vorzunehmen. GENTIS enthält die Wirkstoffe Fluroxypyr und 2,4-D, diese sind der HRAC/WSSA-Gruppe 4 (früher: O) zugeordnet. SONSTIGE AUFLAGEN UND HINWEISE (WP734) Schäden an der Kultur möglich. Keine Anwendung, wenn Gefahr der Abdrift auf benachbarte Pflanzenbestände besteht. Insgesamt nicht mehr als eine Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode. GENTIS nur in gesunden, wachsenden Beständen einsetzen. Nicht anwenden -unter 8°C und oberhalb 25 °C, -vor erwartetem oder direkt nach Nachtfrost, - in Getreide mit Untersaaten, -in nassem, kranken oder geschädigtem Getreide, -unter Trockenstress, -nicht später als 2 Stunden vor erwartetem Regen.

Registriert für KulturenAnsatz
Wintergerste1.25 l
Winterroggen1.25 l
Wintertriticale1.25 l
Sommerhafer1.25 l
Sommergerste1.25 l
Sommerroggen1.25 l
Sommertriticale1.25 l