Switzerland

Ortiva Opti

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SYNGENTA - fungicide
W-6836

Fungizid zur Bekämpfung von Krankheiten im Gemüsebau.

Wirkungsweise
Der Wirkstoff Azoxystrobin gehört zur chemischen Gruppe der Strobi­lurine. Er ist breit wirksam gegen viele wichtige Krankheiten. Azoxy­strobin hemmt den Elektronentrans­port in der Mitrochondrienatmung. Die Wirkung ist in erster Linie protek­tiv, d.h. der Wirkstoff muss daher vor dem oder zum Infektionsbeginn eingesetzt werden. Azoxystrobin verfügt über eine sehr gute Dauerwirkung, die, je nach Blattzuwachs und Krankheit, 3 – 8 Wochen Schutz gegen Neubefall geben kann. Der Wirkstoff Chlorothalonil wirkt als Kontaktfungizid vorbeugend (pro­tektiv). Er reagiert im pilzlichen Stoffwechsel vor allem mit Glutathion und dem Coenzym A. Diese werden in den keimenden Pilzzellen als Ausgangsprodukte für eine Fülle von Reaktionen gebraucht. Die chemi­sche Struktur wird derart verändert, dass der Pilzstoffwechsel in kurzer Zeit zusammenbricht. Aufgrund der Wirkungsweise von Chlorothalonil ist die Gefahr der Bildung von resis­tenten Stämmen sehr gering. Der Wirkstoff zeichnet sich durch eine sehr gute Haftfähigkeit und Regenbeständigkeit aus.

Anwendung
BLUMENKOHL, KOPFKOHLE, ROSENKOHL
2,5 l/ha gegen Alternaria-Kohl­schwärze, Falschen Mehltau, Weissen Rost, Wurzelhals­ und Stängelfäule (Phoma) und Botrytis (Teilwirkung). Maximal 2 Behandlungen ab Befalls­beginn. Wartefrist 3 Wochen.

KAROTTEN
2,5 l/ha gegen Alternaria-­Möhren­schwärze und Echten Mehltau. Maximal 3 Behandlungen ab Befallsbeginn. Wartefrist 3 Wochen.

ZWIEBELN
2,5 l/ha gegen Cladosporium­ Blattflecken, Falschen Mehltau, Mehl­krankheit, Papierfleckenkrankheit, Purpurflecken, Rost und Blattbotrytis (Teilwirkung). Maximal 3 Behandlungen ab Befallsbeginn. Wartefrist 3 Wochen.

Beachten
Ortiva Opti ist hauptsächlich vor­beugend wirksam.
Für eine optimale Wirkung sollte nach der Behandlung während mindestens 1 Stunde kein Regen einset­zen.
Spe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen eine unbehandelte Puf­ferzone von 20 m zu Oberflächenge­wässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzie­renden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden. Zum Schutz vor den Folgen ei­ner Abschwemmung muss eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindes­tens 6 m eingehalten werden. Bei Anwendung im Gewächshaus geltendiese Abstandsauflagen nicht.
Das Produkt kann bei Hautkontakt Allergien auslösen. Beim Ansetzen der Spritzbrühe müssen Schutz­handschuhe, Schutzbrille, Schutzan­zug und festes Schuhwerk getragen werden. Ist der Hautkontakt mit dem Pflanzenschutzmittel nicht zu vermeiden (z.B. durch Sprühnebel oder durch Kontakt mit behandelten Pflanzen), so ist auch beim Ausbrin­gen der Spritzbrühe und bei Nachfolgearbeiten in der Kultur geeignete Schutzausrüstung (z.B. Schutzhand­schuhe, Schutzanzug, Visier, Kopfbedeckung) zu tragen.
Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.

Brühezubereitung
Produkt gut schütteln und bei laufendem Rührwerk direktin die erforderliche Wassermenge geben.

Mischbarkeit
Ortiva Opti ist mischbar mit den im Syngenta­-Ratgeber aufgeführten Insektiziden, Fungiziden und Blattdüngern. Mischbrühen sofort spritzen.

Spritztechnik
Spritzgeräte, mit denen Ortiva Opti gespritzt wurde, dürfen nicht für Behandlungen von Kernobst verwendet werden. Unbedingt Abdrift vermeiden (Kernobst reagiert schon bei kleinsten Mengen phyto­toxisch).

Marke
Registered trademark of a Syngenta Group Company

Effektiv
crops
Blumenkohl
BBCH
0 - 0
Registrierte Norm
2.5 - 2.5
preharvest
21
crops
Kopfkohl
BBCH
0 - 0
Registrierte Norm
2.5 - 2.5
preharvest
21
crops
Rosenkohl
BBCH
0 - 0
Registrierte Norm
2.5 - 2.5
preharvest
21
crops
Möhren
BBCH
0 - 0
Registrierte Norm
2.5 - 2.5
preharvest
21
crops
Zwiebeln
BBCH
0 - 0
Registrierte Norm
2.5 - 2.5
preharvest
21