Kirschenschorf
Venturia cerasi

Der Pilz befällt vorwiegend die Früchte, auf denen sich kleine, samtartige, schwärzlich-grüne Flecke von 1 bis 2 mm Durchmesser zeigen. Diese Befallsstellen verlaufen und die Kirschen weisen einen verwaschenen, schwärzlichen Belag auf. Die befallenen Früchte trocknen ein, zum Teil kann es an den Früchten zu Rissbildungen kommen. Sekundär können dann Fruchtfäuleerreger wie Monilia-Pilze infizieren. Krankheitssymptome treten etwa ab Mitte Juni auf. Spätschorfbefall kann zu rußtauähnlichen Belägen führen. Auf den Blättern treten etwa eine Woche nach den ersten Fruchtsymptomen blattoberseits matte, stumpfe Flecke auf, die nur schwer erkennbar sind. Bei starkem Befall werden Blätter vorzeitig abgeworfen. Befall ist auch an Trieben möglich in Form von unscheinbaren, schwärzlichen Strichen oder Punkten, die aber nicht zum Aufplatzen der Rinde führen.