OrtivaRegistered until: 2021 M12 31
SYNGENTA - Fungizid
024560-00

Formulierungsbeschreibung:
Suspensionskonzentrat mit 250 g/l (23,2 Gew. -%) Azoxystrobin

Einsatzgebiet:
Fungizid zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten an Hopfen, Kartoffeln, Raps, Zuckerrübe, Gemüse, Zierpflanzen und Ziergehölzen.

Wirkungsweise:
ORTIVA enthält den Wirkstoff Azoxystrobin, der zur chemischen Gruppe der ß-Methoxyacrylate (Strobilurinderivate) gehört. Er ist breit wirksam gegen wichtige Krankheiten an vielen Kulturen. Azoxystrobin hat in Pflanzen systemische und translaminare Eigenschaften. Azoxystrobin hemmt den Elektronentransport in der Mitochondrienatmung der Schadpilze. Die Wirkung von Azoxystrobin ist in erster Linie protektiv, der Wirkstoff muss daher vor oder zum Infektionsbeginn eingesetzt werden.
Wirkmechanismus (FRAC-Gruppe): 11

Wirkungsspektrum:
Hopfen:
Peronospora – Sekundärinfektionen (Pseudoperonospora humuli)
Kartoffeln:
Alternaria-Blattdürre (Alternaria solani, Alternaria alternata)
Wurzeltöterkrankheit (Rhizoctonia solani)
Knollenwelke (Colletotrichum coccodes)
Raps:
Rapsschwärze (Alternaria brassicae)
Weisstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum)
Futtererbse:
Brennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)
Zuckerrübe, Futterrübe:
Cercospora beticola
Spargel (Jung- und Ertragsanlagen):
Stemphylium-Spargellaubkrankheit (Stemphylium botryosum)
Rost (Puccinia asparagi)
Gurken im Freiland und im Gewächshaus:
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum und Sphaerotheca fuliginea)
Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Tomaten im Gewächshaus:
Echter Mehltau (Leveillula taurica)
Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans)
Samtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)
Zucchini im Freiland:
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum und Sphaerotheca fuliginea)
Zierpflanzen und Ziergehölze (Vermehrungsbeete und Verschulbeete, Weihnachtsbäume und Schmuckreisig, Baumschulquartiere, Schutzpflanzungen, Containerpflanzen, Zwiebel- und Knollengewächse, Stauden und Sommerblumen) ausgenommen Sport- und Zierrasen; im Freiland und im Gewächshaus:
Rostkrankheiten
Blattkohle (Freiland):
Kohlschwärze (Alternaria brassicicola)
Kohlschwärze (Alternaria brassicae)
Weißer Rost (Albugo candida)
Mycosphaerella brassicicola
Blumenkohle (Freiland):
Kohlschwärze (Alternaria brassicicola)
Kohlschwärze (Alternaria brassicae)
Weißer Rost (Albugo candida)
Mycosphaerella brassicicola
Kopfkohl [Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl] (Freiland):
Kohlschwärze (Alternaria brassicicola)
Kohlschwärze (Alternaria brassicae)
Weißer Rost (Albugo candida)
Mycosphaerella brassicicola
Rosenkohl (Freiland):
Kohlschwärze (Alternaria brassicicola)
Kohlschwärze (Alternaria brassicae)
Weißer Rost (Albugo candida)
Mycosphaerella brassicicola
Salate, Endivien (Freiland):
Falscher Mehltau (Bremia lactucae)
Rhizoctonia solani
Möhren:
Echter Mehltau (Erysiphe heraclei)
Möhrenschwärze (Alternaria dauci)
Blattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)

Kulturverträglichkeit:
Hopfen: Erkenntnisse über Unverträglichkeiten von ORTIVA bei Hopfensorten liegen nicht vor.
Kartoffeln: Blattbehandlung gegen Alternaria-Blattdürre (Alternaria solani, Alternaria alternata): Nach bisherigen Erfahrungen wird ORTIVA von allen Kartoffelsorten sehr gut vertragen. Furchenbehandlung gegen Wurzeltöterkrankheit (Rhizoctonia solani) und Knollenwelke (Colletotrichum coccodes): Kulturschäden sind möglich.
Insbesondere bei Verwendung vorgeschädigten oder keimschwachen Pflanzgutes, auf Sandböden (Bodenartenkennung „S“) mit niedrigem Humusgehalt sowie bei ungünstigen Witterungsbedingungen nach der Pflanzung können Auflaufverzögerungen auftreten, die sich in der Regel bis zum Reihenschluss wieder auswachsen. Im ungünstigsten Fall sind Fehlstellen möglich. Alle Maßnahmen, die das zügige Auflaufen der Kartoffeln fördern, tragen zu guter Verträglichkeit der ORTIVA-Furchenbehandlung bei.
Auf sorptionsschwachen Sandböden verringert eine Aufwandmenge von 2,0 l/ha ORTIVA das Risiko von Auflaufverzögerungen. Nach bisherigen Erfahrungen wird ORTIVA von allen Raps-, Zuckerrüben-, Futterrüben- und Futtererbsensorten sehr gut vertragen. Gurken im Freiland und im Gewächshaus:
In Abhängigkeit von Kultur, Sorte und dem Anbauverfahren können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Vor einem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Erkenntnisse über Unverträglichkeiten von ORTIVA bei Spargel-, Blattkohl-, Blumenkohl-, Salat-, Möhren-, Kopfkohl-, Rosenkohl- und Zucchinisorten liegen nicht vor.
Tomaten im Gewächshaus: Nicht einsetzen bei akuten oder zu erwartenden Temperaturen über 27 °C und im geschützten Anbau bei unzureichender Belüftung (z. B. unter Folie).
Zierpflanzen und Ziergehölze: Bei Zierpflanzen und Ziergehölzen wird wegen der Vielfalt der Arten und Sorten und der unterschiedlichen Kultur- und Anwendungsbedingungen dringend empfohlen, einen Probeeinsatz vorzunehmen, bevor größere Bestände behandelt werden. Ab dem Knospenöffnen können einige Zierpflanzenarten besonders empfindlich reagieren. Bekannt ist dies bei Usambaraveilchen.
Im Gewächshaus können Behandlungen unter Einsatzbedingungen, bei denen der Spritzbelag nur langsam antrocknet (Spritzungen bei hoher Luftfeuchte, niedrigen Temperaturen oder in den Abendstunden), an empfindlichen Arten (z. B. Tomaten) zu Pflanzenschäden führen. Auch junge Sämlinge oder gestresste Pflanzen sind besonders empfindlich.

Hinweise zum Wasserschutz
Zur Verhinderung des Eintrags von Präparatresten in Oberflächen-/Grundwasser müssen folgende Hinweise streng beachtet werden:
Die grobe Reinigung der Spritzen auf dem Feld vornehmen. Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs-und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
Die festgesetzten Anwendungsbestimmungen sind unbedingt einzuhalten. In einzelnen Bundesländern können generell strengere Abstandsauflagen (als in den Anwendungsbestimmungen festgesetzt) gelten. Diese sind in jedem Falle zu beachten.

Hinweise zur sachgerechten Anwendung
Anwendungszeitpunkt:
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.
Gemüsefenchel, Hopfen, Salate,und Endivien, Kohlrabi, Knollensellerie, Stangenbohne, Radieschen, Rettich, Tabak und folgende Kulturen zur Nutzung als Baby Leaf-Salate: Stielmus, Kohlgemüse, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Kohlrübe, Radieschen, Rettich, Erbse, Salat-Arten: Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Kartoffel (Furchenapplikation):
Beim Legen der Kartoffeln.
Zierpflanzen: Bei Befallsgefahr.
Abstände zwischen den Behandlungen:
Allgemein: 8 – 12 Tage. Infektionsdruck und Neuzuwachs sind aber immer mit zu beachten.
Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete), Knoblauch, Kohlrübe, Meerrettich, Möhre, Pastinak, Porree, Schalotte, Schwarzwurzel, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Speisezwiebeln, Topinambur, Wurzelpetersilie, Wurzelzichorie: 7 – 10 Tage.

Artischocke, Gemüsefenchel, Johanniskraut, Knollensellerie, Radieschen, Rettich: 7 – 14 Tage.
Bleichsellerie, Buschbohne, Dicke Bohne, Erdbeere, Erbse, Kohlrabi, Stangenbohne: 10 – 14 Tage.
Schnittlauch (Bulbenanzucht): 14 – 21 Tage.
Ackerbohne, Futtererbse, Futterrübe, Hopfen, Kartoffel (Blattbehandlung), Lupine, Phacelia und Zuckerrübe: 14 – 28 Tage.
Chicoree: 21 Tage

Aufwandmenge:

Kartoffel (Blattbehandlung): 0,5 l/ha.

Kartoffel (Furchenbehandlung gegen Wurzeltöterkrankheit [Rhizoctonia solani] und Knollenwelke [Colletotrichum coccodes] beim Legen der Kartoffeln): 3,0 l/ha als Reihenbehandlung in die Furche bei der Pflanzung.

Ackerbohne, Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete), Blattkohle, Blumenkohle (Blumenkohl, Brokkoli), Bleichsellerie, Buschbohne, Chicoree, Dicke Bohne, Echte Kamille, Endivien, Erdbeere, Erbse, frische Kräuter, Futtererbse, Futterrübe, Gemeine Ringelblume, Gemüsefenchel, Gewürzfenchel, Gräser, Gurke (Freiland), Johanniskraut, Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl), Knoblauch, Knollensellerie, Knollensellerie (Nutzung als Bundsellerie), Kohlrabi, Kohlrübe, Kümmel, Kürbis-Hybriden (mit genießbarer Schale), Lupine-Arten, Meerrettich, Minze-Arten, Möhre, Pastinak, Patisson (mit genießbarer Schale), Phacelia, Porree, Raps, Radieschen, Rettich, Rosenkohl, Rucola-Arten, Salate, Schalotte, Schnittlauch (zur Bulbenanzucht), Schnittmangold, Spargel, Stielmangold, Schwarzwurzel, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Speisezwiebel (Nutzung als Trockenzwiebel), Spitzwegerich, Tabak, Topinambur, Wurzelpetersilie, Wurzelzichorie, Zwiebelgemüse (Nutzung als Bundzwiebeln), Zucchini, Zuckerrübe und folgende Kulturen zur Nutzung als „Baby Leaf“-Salate: Stielmus, Kohlgemüse, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Kohlrübe, Radieschen, Rettich, Erbse, Salat-Arten: 1 l/ha.

Aubergine (Gewächshaus), Gemüsepaprika (Gewächshaus), Gurke (Gewächshaus), Melone (Gewächshaus), Tomate (Gewächshaus) und Zierpflanzen:

- Pflanzengröße bis 50 cm: 0,48 l/ha.

- Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,72 l/ha.

- Pflanzengröße über 125 cm: 0,96 l/ha.

Stangenbohne:

- Pflanzengröße bis 50 cm: 1 l/ha.

- Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 1,5 l/ha.

- Pflanzengröße über 125 cm: 2 l/ha. Artischocke:

- Pflanzengröße bis 50 cm: 0,75 l/ha.

- Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 1,0 l/ha. Hopfen:

- Bis BBCH 37: 0,75 l/ha.

- Bis BBCH 55: 1,0 l/ha.

- Über BBCH 55: 1,6 l/ha.

- Pro Vegetationsperiode maximal 3,2 l/ha.

Anzahl Anwendungen: Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr, außer:

Kartoffel, Schnittmangold, Stielmangold: maximal 3 Anwendungen in der Kultur pro Jahr. In der Indikation beim Legen der Kartoffeln maximal eine Anwendung in der Kultur pro Jahr.

Gräser, Raps, Rettich, Radieschen, Salate (Gewächshaus) und Endivien (Gewächshaus) und folgende Kulturen zur Nutzung als „Baby Leaf“-Salate: Stielmus, Kohlgemüse, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Kohlrübe, Radieschen, Rettich, Erbse, Salat-Arten: maximal eine Anwendung in der Kultur pro Jahr.

Wartezeiten:
Chicoree, Gewürzfenchel, Gräser, Kümmel, Phacelia, Raps, Salate und Endivien (Gewächshaus, Anwendung gegen Rhizoctonia solani), Schnittlauch (Bulbenanzucht), Spargel: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt, bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Zierpflanzen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N).
Aubergine, Erdbeere, Gemüsepaprika, Gurken, Kürbis-Hybriden (mit genießbarer Schale), Melone, Patisson, Tomaten, Zucchini: 3 Tage.
Artischocke, Buschbohne, Echte Kamille, Gemeine Ringelblume, Kartoffel, Minze-Arten, Spitzwegerich, Stangenbohne, Zwiebelgemüse und folgende Kulturen zur Nutzung als „Baby Leaf“-Salate: Stielmus, Kohlgemüse, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Kohlrübe, Radieschen, Rettich, Erbse, Salat-Arten: 7 Tage.
Blumenkohl, Meerrettich, Pastinak, Schwarzwurzel, Wurzelpetersilie: 10 Tage. Blattkohle, Bleichsellerie, Brokkoli, Dicke Bohne, Endivien, Erbse, frische Kräuter, Gemüsefenchel, Kohlrabi, Kopfkohl, Knoblauch, Knollensellerie, Möhre, Radieschen (Freiland), Rettich (Freiland), Rosenkohl, Rucola-Arten, Salate, Schalotte, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Speisezwiebel, Tabak, Wurzelzichorie: 14 Tage.
Porree, Radieschen (Gewächshaus), Rettich (Gewächshaus), Schnittmangold, Stielmangold: 21 Tage.
Hopfen: 28 Tage.
Ackerbohne, Futtererbse, Futterrübe, Johanniskraut, Lupine, Zuckerrübe: 35 Tage.
Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete), Kohlrübe, Topinambur: 42 Tage.

Wichtige Hinweise:
Empfehlungen bzw. Einschränkungen für die Anwendung von ORTIVA unter Glas:
- ORTIVA alleine ausbringen, nicht mit anderen Produkten mischen.
- Keine Anwendung im Winter (November bis März).
- Anwendung frühestens 3 Wochen nach dem Verpflanzen.
- Bedingungen nach der Anwendung sollten ein schnelles Antrocknen des Spritzbelages ermöglichen.
- Keine Anwendung unter kühlen Bedingungen und hoher relativer Luftfeuchte (z. B. in den Abendstunden), insbesondere bei schlechter Ventilation.
Furchenbehandlung beim Legen der Kartoffeln: Auf sorptionsstarken Böden (hoher Ton- oder Humusgehalt) kann es zu Wirkungsminderungen kommen. Der Einsatz von ORTIVA bei der Pflanzung von Kartoffeln ist geeignet, den Befallsdruck zu verringern. Er ist aber als alleinige Maßnahme zur Verhinderung des Krankheitsbefalls und der Knollenschädigung nicht immer ausreichend.
Vor Frost schützen! Zur Verhinderung von Schädigungen empfindlicher Kulturen ORTIVA keinesfalls in Kernobst einsetzen und Abdrift auf Kernobstkulturen vermeiden, da das Produkt für bestimmte Apfelsorten nicht verträglich ist.
Spritzgeräte und Hilfsmittel, wie z. B. Messbecher, mit denen ORTIVA ausgebracht wurde, nicht im Kernobstbau oder in Kernobstbaumschulen verwenden. Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.
Sollte trotz empfehlungsgerechter Anwendung von ORTIVA ein vorzeitiger Wirkungsabfall eingetreten sein, ist sofort mit entsprechenden Fungiziden einer anderen Wirkstoffgruppe weiterzubehandeln. Im Fall eines Wirkungsrückganges, der im Einzelfall nicht vorhersehbar ist, kann keine Haftung übernommen werden.
Empfehlungen zum Einsatz:
- Ortiva muss protektiv/vorbeugend und mit der vollen zugelassenen Aufwandmenge eingesetzt werden.
- Maximal zwei Behandlungen mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe der Strobilurine und anderen kreuzresistenten Wirkstoffen pro Jahr durchführen. Im Jungpflanzenbereich vorgenommene Anwendungen sind hierbei unbedingt mit zu berücksichtigen (ggf. Rücksprache mit Jungpflanzenlieferanten).
- Kulturspezifische Empfehlungen zum Fungizidmanagement finden Sie in unseren Kulturbroschüren und im Internet auf www.syngenta.de.

Blattkohle (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Kohlschwärze (Alternaria brassicicola) Kohlschwärze (Alternaria brassicae) Weißer Rost (Albugo candida) Mycosphaerella brassicicola
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 41–49. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden. Es wird empfohlen, ORTIVA in diesen Kulturen nicht in Tankmischungen, auch nicht mit Blattdüngern, anzuwenden. Geschwächte Bestände sind von der Behandlung auszuklammern.

Blumenkohle (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Kohlschwärze (Alternaria brassicicola) Kohlschwärze (Alternaria brassicae) Weißer Rost (Albugo candida) Mycosphaerella brassicicola
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 41–49. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Futtererbse (Freiland)
1,0 l/ha in 200–400 l Wasser/ha.
Brennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 51–75. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 14 bis 28 Tagen.

Gurke (Freiland)
1,0 l/ha in 300–600 l Wasser/ha.
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum) Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 21–89. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Gurke (Gewächshaus)
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum) Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
- Pflanzengröße bis 50 cm: 0,48 l/ha in maximal 600 l Wasser/ ha.
- Pflanzengröße 50–125 cm: 0,72 l/ha in maximal 900 l Wasser/ ha.
- Pflanzengröße über 125 cm: 0,96 l/ha in maximal 1200 l Wasser/ha. Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 21–89. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Hopfen (Freiland)
Falscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli) Sekundärinfektion
- Bis BBCH 37: 0,75 l/ha.
- Bis BBCH 55: 1,0 l/ha.
- Über BBCH 55: 1,6 l/ha.
Pro Vegetationsperiode maximal 3,2 l/ha Mittel. Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 31–89. Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 14 bis 28 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Kartoffel (Freiland)
0,5 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Alternaria-Arten (Alternaria spp.)
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 31–91. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 3 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 14 bis 28 Tagen. WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW760: eingeschränkte Wirksamkeit möglich.
WW762: aus Gründen des Resistenzmanagementes das Mittel (einschließlich anderer Mittel mit gleichem Wirkstoff, mit einem Wirkstoff aus der gleichen Wirkstoffgruppe oder mit kreuzresistentem Wirkstoff) insgesamt nicht häufiger anwenden als in der Gebrauchsanleitung angegeben. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.

Kartoffel (Furchenbehandlung; Freiland)
3 l/ha in 150–200 l Wasser/ha.
Rhizoctonia solani Colletotrichum coccodes
Beim Legen der Kartoffeln. Maximal eine Anwendung in dieser Indikation.
Maximal 3 Anwendungen in der Kultur pro Jahr.
WW760: eingeschränkte Wirksamkeit möglich.
WW762: aus Gründen des Resistenzmanagementes das Mittel (einschließlich anderer Mittel mit gleichem Wirkstoff, mit einem Wirkstoff aus der gleichen Wirkstoffgruppe oder mit kreuzresistentem Wirkstoff) insgesamt nicht häufiger anwenden als in der Gebrauchsanleitung angegeben. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/ oder Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt, bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitzund Wirsingkohl) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Kohlschwärze (Alternaria brassicicola) Kohlschwärze (Alternaria brassicae) Weißer Rost (Albugo candida) Mycosphaerella brassicicola
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 41–49. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden

Möhre (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
(Freiland) Echter Mehltau (Erysiphe heraclei) Möhrenschwärze (Alternaria dauci) Blattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 13–49. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Raps (Freiland)
1 l/ha in 200–400 l Wasser/ha.
Rapsschwärze (Alternaria brassicae)
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 51–69. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal eine Anwendung in der Kultur

Raps (Freiland)
1 l/ha in 200–400 l Wasser/ha.
Weißstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum)
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 61–69. Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Maximal eine Anwendung in der Kultur.

Rosenkohl (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Kohlschwärze (Alternaria brassicicola) Kohlschwärze (Alternaria brassicae) Weißer Rost (Albugo candida) Mycosphaerella brassicicola
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 41–49. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Salate, Endivien (Freiland) Falscher Mehltau (Bremia lactucae) Rhizoctonia solani
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Falscher Mehltau (Bremia lactucae) Rhizoctonia solani
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 41–49.
Anwendung gegen Rhizoctonia solani: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Anwendung gegen Falschen Mehltau (Bremia lactucae): bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Spargel (Freiland)
1,0 l/ha in 600 l Wasser/ha.
Spargelrost (Puccinia asparagi) Laubkrankheit (Stemphylium botryosum)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden

Tomate (Gewächshaus)
Echter Mehltau (Leveillula taurica), Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans), Samtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)
- Pflanzengröße bis 50 cm: 0,48 l/ha in maximal 600 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße 50–125 cm: 0,72 l/ha in maximal 900 l Wasser/ ha.
- Pflanzengröße über 125 cm: 0,96 l/ha in maximal 1200 l Wasser/ha.
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 21–89. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Zucchini (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 21–89. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Zuckerrübe, Futterrübe (Freiland)
1 l/ha in 200–400 l Wasser/ha.
Cercospora beticola
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 39–49. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 14 bis 28 Tagen.

Ackerbohne (Freiland)
1,0 l/ha in 200–400 l Wasser/ha.
Botrytis fabae, Falscher Mehltau (Peronospora viciae), Brennfleckenkrankheit (Colletotrichum lindemuthianum)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 14 bis 28 Tagen.

Artischocke (Freiland)
Pilzliche Blattfleckenerreger
Pflanzengröße bis 50 cm: 0,75 l/ha in 400–600 l Wasser/ha.
Pflanzengröße 50–125 cm: 1 l/ha in 400–600 l Wasser/ha. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Ab 3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden. In Abhängigkeit von Kultur, Sorte und Anbauverfahren und spezifischen Umweltbedingungen können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Vor einem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit unter betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen. Spritzen.

Aubergine (Gewächshaus)
Dürrfleckenkrankheit (Alternaria solani), Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans)
- Pflanzengröße bis 50 cm: 0,48 l/ha in maximal 600 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße 50–125 cm: 0,72 l/ha in maximal 900 l Wasser/ ha.
- Pflanzengröße über 125 cm: 0,96 l/ha in maximal 1200 l Wasser/ha.
Ab Entwicklungsstadium BBCH 21 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Blattfleckenkrankheit (Cercospora beticola)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Bleichsellerie (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha
Blattfleckenkrankheit (Septoria apiicola), Sellerierost (Puccinia apii)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Bleichsellerie (Gewächshaus)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Blattfleckenkrankheit (Septoria apiicola), Sellerierost (Puccinia apii)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen bei Anwendung gegen Sellerierost oder mindestens 10 bis 14 Tagen bei Anwendung gegen Blattfleckenkrankheit.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Buschbohne (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha
Brennfleckenkrankheit (Colletotrichum lindemuthianum,) Sclerotinia sclerotiorum, Rostpilze
Ab Entwicklungsstadium BBCH 21 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Chicoree (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Rost (Puccinia cichorii)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 21 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Dicke Bohne (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Brennfleckenkrankheit (Ascochyta fabae), Sclerotinia sclerotiorum, Rostpilze
Ab Entwicklungsstadium BBCH 21 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.

Echte Kamille (Blatt- und Blütennutzung; Verwendung als teeähnliches Erzeugnis/ Verwendung als Arzneipflanze) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Echte Mehltaupilze
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 49–55. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden

Erdbeere (Freiland)
1,0 l/ha in maximal 2000 l Wasser/ha.
Fruchtfäule (Colletotrichum)
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 56–67.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.

Erdbeere (Gewächshaus)
1,0 l/ha in maximal 2000 l Wasser/ha.
Fruchtfäule (Colletotrichum)
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 56–67.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.

Erbse (Gemüsebau, Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Falscher Mehltau (Peronospora pisi), Echter Mehltau (Erysiphe pisi), Sclerotinia sclerotiorum, Brennfleckenkrankheit (Phoma medicaginis var. pinodella), Brennfleckenkrankheit (Mycosphaerella pinodes), Brennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi,) Botrytis cinerea, Rostpilze
Ab Entwicklungsstadium BBCH 30 der Kultur. Generell: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Für die Anwendung gegen Falschen Mehltau gilt: bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.

Frische Kräuter (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Pilzliche Blattfleckenerreger, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae), Rostpilze
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
In Abhängigkeit von Kultur, Sorte und Anbauverfahren und spezifischen Umweltbedingungen können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Vor einem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit unter betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Gemeine Ringelblume (Blatt- und Blütennutzung; Verwendung als teeähnliches Erzeugnis/Verwendung als Arzneipflanze) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Echte Mehltaupilze
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 49–55. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Gemüsefenchel (Freiland)
1,0 l/ha in 400–600 l Wasser/ha.
Pilzliche Blattfleckenerreger
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Gemüsepaprika (Gewächshaus)
Echter Mehltau (Leveillula taurica), Kraut- und Braunfäule (Phytophthora capsici), Alternaria-Arten (Alternaria spp.), Samtfleckenkrankheit (Cladosporium capsici), Sclerotinia sclerotiorum
- Pflanzengröße bis 50 cm: 0,48 l/ha in 600 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße 50–125 cm: 0,72 l/ha in 900 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße über 125 cm: 0,96 l/ha in 1200 l Wasser/ha.
Ab Entwicklungsstadium BBCH 21 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Gewürzfenchel (Samen- und Fruchtnutzung; Nutzung als Gewürz) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Pilzliche Doldenerkrankungen
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 49–59. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen bis kurz vor der Blüte.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Gräser (zur Saatguterzeugung) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–400 l Wasser/ha.
Rostpilze, Pilzliche Blattfleckenerreger
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur.
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal eine Anwendung in der Kultur.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden

Johanniskraut (Blatt- und Blütennutzung; Verwendung als teeähnliches Erzeugnis/ Verwendung als Arzneipflanze) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Johanniskrautwelke (Colletotrichum gloeosporioides)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 12 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Knoblauch (Freiland)
1,0 l/ha in 200–400 l Wasser/ha.
Falscher Mehltau (Peronospora destructor), Sclerotium cepivorum, Blattfleckenkrankheit (Cladosporium allii), Rost (Puccinia allii)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Knollensellerie (Freiland)
1,0 l/ha in 300–600 l Wasser/ha.
Sellerierost (Puccinia apii), Blattfleckenkrankheit (Septoria apiicola)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Knollensellerie (Nutzung als Bundsellerie) (Freiland)
1,0 l/ha in 300–600 l Wasser/ha.
Sellerierost (Puccinia apii), Blattfleckenkrankheit (Septoria apiicola)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Kohlrabi (Freiland)
1,0 l/ha in 400–600 l Wasser/ha.
Pilzliche Blattfleckenerreger, Weißer Rost (Albugo candida), Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Kohlrabi (Gewächshaus)
1,0 l/ha in 400–600 l Wasser/ha.
Falscher Mehltau (Peronospora parasitica), Weißer Rost (Albugo candida), Pilzliche Blattfleckenerreger
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Kohlrübe (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Pilzliche Blattfleckenerreger
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Kümmel (Samen- und Fruchtnutzung; Nutzung als Gewürz) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Pilzliche Doldenerkrankungen
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 49–59. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen bis kurz vor der Blüte der Hauptdolde.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Kümmel (Samen- und Fruchtnutzung; Nutzung als Gewürz) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Echte Mehltaupilze
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 49–59. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen bis kurz vor der Blüte der Hauptdolde.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Kürbis-Hybriden (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 21 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Lupine-Arten (Freiland)
1,0 l/ha in 200–400 l Wasser/ha.
Colletotrichum
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 14 bis 28 Tagen.

Meerrettich (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Falscher Mehltau (Peronospora parasitica), Weißer Rost (Albugo candida), Blattfleckenkrankheit (Alternaria raphani)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Melone (Gewächshaus)
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
- Pflanzengröße bis 50 cm: 0,48 l/ha in 600 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße 50–125 cm: 0,72 l/ha in 900 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße über 125 cm: 0,96 l/ha in 1200 l Wasser/ha.
Ab Entwicklungsstadium BBCH 21 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

 Minze-Arten (Blatt- und Blütennutzung, Verwendung als teeähnliches Erzeugnis/ Verwendung als Arzneipflanze) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Pfefferminzen-Rost (Puccinia menthae)
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 39–51. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Pastinak (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Pilzliche Blattfleckenerreger
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Patisson (mit genießbarer Schale) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 21 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Phacelia (Freiland)
1,0 l/ha in 200–400 l Wasser/ha.
Botrytis-Arten (Botrytis spp.)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 14 bis 28 Tagen.

Porree (Freiland)
1,0 l/ha in 200–400 l Wasser/ha.
Alternaria Arten (Alternaria spp.), Rost (Puccinia allii), Phytophthora porri, Blattfleckenkrankheit (Cladosporium allii)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Rettich, Radieschen (Freiland)
1,0 l/ha in 300–600 l Wasser/ha.
Weißer Rost (Albugo candida), Pilzliche Blattfleckenerreger, Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 10 der Kultur. Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.
In Abhängigkeit von Kultur, Sorte und Anbauverfahren und spezifischen Umweltbedingungen können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Vor einem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit unter betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Rettich, Radieschen (Gewächshaus)
1,0 l/ha in 400–600 l Wasser/ha.
Weißer Rost (Albugo candida), Pilzliche Blattfleckenerreger, Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 10 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal eine Anwendung in der Kultur.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Rucola-Arten (Freiland)
1 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Pilzliche Blattfleckenerreger, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae), Rostpilze (Uredinales)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal 2 Anwendungen im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Salate, Endivien (Gewächshaus)
1,0 l/ha in 300–400 l Wasser/ha.
Rhizoctonia solani
Bis Entwicklungsstadium BBCH 18 der Kultur. Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis. Maximal eine Anwendung in der Kultur.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Schalotte (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Falscher Mehltau (Peronospora destructor), Mehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Schnittlauch (Bulbenanzucht) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Rost (Puccinia allii)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 14 bis 21 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Schnittmangold, Stielmangold (Freiland)
1 l/ha in maximal 600 l Wasser/ha.
Pilzliche Blattfleckenerreger
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 3 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Schwarzwurzel (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Pilzliche Blattfleckenerreger
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Pilzliche Blattfleckenerreger
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden

Speisezwiebel (Freiland)
1,0 l/ha in 200–400 l Wasser/ha.
Falscher Mehltau (Peronospora destructor), Sclerotium cepivorum, Blattfleckenkrankheit (Cladosporium allii)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Spitzwegerich (Blatt- und Blütennutzung; Verwendung als teeähnliches Erzeugnis/ Verwendung als Arzneipflanze) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Echte Mehltaupilze
Entwicklungsstadium der Kultur BBCH 39–51. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Stangenbohne (Freiland)
Brennfleckenkrankheit (Colletotrichum lindemuthianum), Weißstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum), Bohnenrost (Uromyces appendiculatus)
- Pflanzengröße bis 50 cm: 1,0 l/ha in 600 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße 50–125 cm: 1,5 l/ha in 900 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße über 125 cm: 2,0 l/ha in 1200 l Wasser/ha. Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis.
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Tabak (Freiland)
1,0 l/ha in 600–900 l Wasser/ha.
Blauschimmel (Peronospora tabacina), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)
Bei Anwendung gegen Blauschimmel (Peronospora tabacina): ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur.
Bei Anwendung gegen Echten Mehltau (Erysiphe cichoracearum): ab Entwicklungsstadium BBCH 64 der Kultur.
Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr.

Folgende Kulturen zur Nutzung als „Baby Leaf“- Salate: Stielmus, Kohlgemüse, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Kohlrübe, Radieschen, Rettich, Erbse, Salat-Arten (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Pilzliche Blattfleckenerreger
Ab 3. Laubblatt entfaltet. Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis. Maximal eine Anwendung in der Kultur pro Jahr.
In Abhängigkeit von Kultur, Sorte und Anbauverfahren und spezifischen Umweltbedingungen können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Vor einem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit unter betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen. Spritzen.

Topinambur (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Rost (Puccinia helianthi)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Wurzelpetersilie (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Blattfleckenkrankheiten (Septoria petroselini)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Wurzelzichorie (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Rost (Puccinia cichorii)
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 10 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Zwiebelgemüse (Nutzung als Bundzwiebeln) (Freiland)
1,0 l/ha in 200–600 l Wasser/ha.
Purpurfleckenkrankheit (Alternaria porri), Blattfleckenkrankheit (Cladosporium allii), Falscher Mehltau (Peronospora destructor), Rost (Puccinia allii), Sclerotium cepivorum
Bei Anwendung gegen Sclerotium cepivorum: 1,0 l/ha in maximal 1000 l Wasser/ha.
Ab Entwicklungsstadium BBCH 13 der Kultur. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WW764: um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Anwendungstechnik

Ausbringgerät:
Spritzgerät regelmäßig auf einem Prüfstand testen lassen. Gerät auslitern und den gewünschten Düsenausstoß kontrollieren. Es ist sinnvoll, eine genaue Behälterskala am Spritztank anzubringen (beim Gerätehersteller erhältlich).

Furchenbehandlung beim Legen der Kartoffeln:
Das Pflanzgerät ist mit speziellen Düsen auszurüsten, die eine Ausbringung der Spritzflüssigkeit in den Boden ohne Benetzung der Pflanzknollen ermöglichen. Bewährt haben sich dabei 2 oder 3 Weitwinkel- oder Zungendüsen mit einer Verteilung von 1/3 der Wassermenge vor die Knollenablage in die offene Furche und 2/3 hinter der Knollenablage in den Erdstrom der Zudeckorgane (s. Tabelle). Der Spritzwinkel ist so einzustellen, dass das Ablaufen überschüssiger Spritzflüssigkeit an den Scharen der Pflanzmaschine minimiert wird.

Berechnungsbeispiel der Spritzflüssigkeitsmenge für Ausbringung mit 3 gleichen Düsen an der Pflanzmaschine (eine vor und 2 hinter der Knollenablage):
Für eine Ausbringmenge von ca. 200 l/ha bei 0,75 m Reihenabstand (angestrebte Verteilung 1/3 vorne und 2/3 hinten) können vorne eine Düse der Größe 0,75 und hinten 2 Düsen der Größe 0,75 verwendet werden. Bei einem Druck von 2 bar (Ausstoß 0,48 l/min/Düse) und 6 km/h Fahrgeschwindigkeit werden ca. 192 l/ha ausgebracht. Bsp.(s. Formel unter Tabelle): (3 x 0,48 x 600)/(6 x 0,75) = 192 l/ha. Die beiden hinteren Düsen können auch durch eine Düse der Größe 1,5 ersetzt werden.

Mischbarkeit:
Bei Anwendungen im Gewächshaus ORTIVA nicht in Mischungen ausbringen.
ORTIVA ist mit BRAVO® 500, REVUS®, REVUS TOP®, RIDOMIL® GOLD MZ, SCORE®, SHIRLAN®, SWITCH®, TOPREX®, ACTARA®, KARATE® ZEON, PIRIMOR®-GRANULAT, PLENUM® 50 WG und TRAFO® WG mischbar.
Mischpartner in fester Form (z. B. ACTARA, LAMBDA WG, PIRIMOR-GRANULAT, TRAFO WG) werden als Erstes in den Tank gegeben.
Im Gemüse- und Zierpflanzenbau wird wegen der Vielfalt von Arten und Sorten und der unterschiedlichen Kulturbedingungen dringend empfohlen, vor der Ausbringung von Mischungen einen Probeeinsatz an Einzelpflanzen vorzunehmen. Es wird empfohlen, ORTIVA in Chinakohl und Pak Choi nicht in Tankmischungen, auch nicht mit Blattdüngern, anzuwenden. Geschwächte Bestände sind von der Behandlung auszuklammern.
Mischungen mit AHL, Ölen oder Netzmitteln können zu Schäden führen. Mischungen mit AHL in Kartoffeln und Zuckerrüben bis max. 10 kg N bzw. 28 l AHL/ha nur in AHL-Wasser-Gemischen im Verhältnis von mindestens 1 : 9. Mischungen in Zuckerrüben nur ab Reihenschluss.
Mischungen im Raps bis max. 15 kg N bzw. 42 l AHL/ha in AHL-Wasser-Gemischen von mindestens 1 : 3. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.

Spritztechnik:
Beim Ausbringen von ORTIVA ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten.

Furchenbehandlung beim Legen der Kartoffeln:
Eine direkte Benetzung des Pflanzgutes mit ORTIVA muss aus Verträglichkeitsgründen vermieden werden. Dazu ist die Spritzflüssigkeit mit speziell am Legegerät angeordneten Düsen vor und nach der Knollenablage unmittelbar in den Boden zu applizieren. Bewährt hat sich dabei eine Verteilung von 1/3 der Wassermenge vor und 2/3 hinter der Knollenablage in den Erdstrom beim Abdecken der Pflanzknollen.
Die unsachgemäße Anwendung von ORTIVA bei der Kartoffelpflanzung kann zu Auflaufverzö- gerungen oder Fehlstellen führen, deren Symptome denen unzureichender Pflanzgutqualität ähneln können. Es empfiehlt sich daher, Behandlungsfenster ohne Furchenbehandlung mit ORTIVA anzulegen. Eine solche Maßnahme erlaubt es, den Pflanzenaufgang in Abhängigkeit von Behandlung, Pflanzgutqualität und Umweltbedingungen zu erfassen und über weitere ackerbauliche Maßnahmen zu entscheiden.

Wasseraufwandmengen:
Hopfen (in Abhängigkeit vom Kulturstadium): 1000–4000 l/ha im Spritzverfahren bzw. 700–2700 l/ha im Sprühverfahren (1,5-fach konzentriert).
Kartoffel: Blattspritzung: bewährte Wasseraufwandmenge 300–400 l/ha. Bei Kartoffeln mit starker Krautentwicklung sollte eine höhere Wasseraufwandmenge genommen werden.
Furchenbehandlung: Wasseraufwandmenge von 200 l/ha nicht überschreiten, um eine zu starke Benetzung der Knollen durch Abtrift und eine Flüssigkeitsansammlung in den Augen der Pflanzknollen zu vermeiden.
Raps: bewährte Wasseraufwandmenge 200–400 l/ha.
Zuckerrübe: bewährte Wasseraufwandmenge 200–400 l/ha.
Spargel: 600–1000 l/ha.
Gurken und Zucchini im Freiland: 400–600 l/ha.
Gurken und Tomaten im Gewächshaus sowie Zierpflanzen: bis 50 cm Pflanzenhöhe 600 l/ha. Von 50 bis 125 cm Pflanzenhöhe 900 l/ha. Über 125 cm Pflanzenhöhe 1200 l/ha.tps://www.syngenta.de/file/15546/download?token=5STbRofi

CropsBBCHRegistrierte NormPreharvest Interval
Artischocken0 - 00.75 - 17
Auberginen21 - 210.48 - 0.963
Blumenkohl41 - 491 - 110
Bohnen13 - 211 - 135
Brokkoli0 - 01 - 114
Chicorée13 - 131 - 1-
Endiviensalat18 - 491 - 114
Erbsen30 - 301 - 135
Erdbeeren56 - 671 - 13
Futterrüben39 - 491 - 135
Gemüsepaprika21 - 210.48 - 0.963
Gewürzgurke13 - 591 - 1-
Gurken21 - 890.48 - 13
Hopfen31 - 890.75 - 3.228
Kartoffeln31 - 910.5 - 37
Knoblauch13 - 131 - 114
Kohlrabi13 - 131 - 114
Kopfkohl41 - 491 - 114
Kopfsalat41 - 491 - 114
Küchenkräuter13 - 131 - 1-
Kümmel49 - 591 - 1-
Kürbisse21 - 211 - 13
Lupinen13 - 131 - 135
Mangold0 - 01 - 1-
Mehrrettich13 - 131 - 110
Melonen21 - 210.48 - 0.963
Minze39 - 511 - 17
Möhren13 - 491 - 114
Pastinake13 - 131 - 110
Patisson21 - 211 - 13
Porree13 - 131 - 121
Radieschen10 - 101 - 121
Rosenkohl41 - 491 - 114
Rote Rübe13 - 131 - 1-
Rucola13 - 131 - 114
Schnittlauch13 - 131 - 1-
Sellerie13 - 131 - 114
Sommerraps51 - 691 - 1-
Spargel0 - 01 - 1-
Speiserüben13 - 131 - 1-
Tabak13 - 641 - 114
Tomaten21 - 890.48 - 0.963
Winterraps51 - 691 - 1-
Zucchini21 - 891 - 13
Zuckerrüben39 - 491 - 135
Zwiebeln13 - 131 - 114